Da im Dezember schon wieder ein Album von ihm kommt, muss auch Ghostface wieder ein bisschen von sich hören lassen – warum nicht mit dem Know The Ledge-Beat: Ghostface – Ghost Is Back.
Mobb Deep machen ab und zu eben immer noch den besten düsteren NY-Gutter-Sound: Mobb Deep – Blood Money. Ich hoffe, dass Sampleclearing der einzige Grund ist, warum dieser Track nicht auf ihrem gleichnamigen Album war.
Nasir Jones ist zurück – hier der Titeltrack seines neuen Albums, das am 19. Dezember erscheint, in voller Länge und ohne DJ-Geschwafel. Ja, das Sample hat er schon mal benutzt. Der Track kommt trotzdem gut.
Laut MTV’s Mixtape Monday lassen sich Hav und P von den suboptimalen Verkaufszahlen ihres G-Unit-Einstands Blood Money nicht beeindrucken und werkeln bereits an ihren nächsten Projekten weiter, die da wären: Prodigy’s Zweitling HNIC 2 und auf Hav’s Seite sein langerwartetes Solodebüt, das den Arbeitstitel Kush trägt.
Veröffentlichungstermine sind noch keine bekannt, wahrscheinlich können wir also beim Erscheinen bereits mit unseren Hoverboards zum Plattenladen um die Ecke speeden. Vorausgesetzt, im Jahre 2016 existiert noch ein Musikhandel ausserhalb des Netzes.
Wie originell, ein paar neue Verhaftungen: Snoop muss sich wegen Drogen- und illegalem Waffenbesitz vor Gericht verantworten (gleich zwei Verhaftungen innerhalb weniger Tage? Ach ja, The Blue Carpet Treatment erscheint ja dieser Tage). Das gleiche minus Marihuanabesitz haben Alchemist und Prodigy verbrochen.
Neues Styles P-Interview. “I think my last album was a little more darker. I stepped out of the box with this one. There are a couple songs for the ladies, some party songs, and I have songs that are more positive than what I usually make.” Grmpfl…
Geechi Suede und Sonny Cheeba in ihrem Element: Ein der alten TV-Serie Good Times nachempfundenes Video, ein Sample vom besten Curtis Mayfield-Song überhaupt und gutgelaunte Angeber-Lyrics. Eignet sich sowohl für den Swagger-Aufbau vor dem Ausgehen, das Ausführen smoother Pimp-Moves im Club als auch für die (nicht einsamen) Momente nach dem Heimkommen.
Beatmässig zwar eher schwach auf der Brust, aber die elegante Art, auf die Joey alle Clubhits von Mona Lisa über Ante Up bis zu Stay Fly namedroppt, zeigt wieder mal auf, wieviel lyrisches Talent in ihm steckt. Hov, muss der Junge wirklich auf billigen Clubbeats rappen, damit sein Album endlich mal releast wird?
Nachdem ihr von RWD-Mag die berechtigte Frage gestellt wurde, ob sie nicht vielleicht besser aufhören sollte mit den ganzen Beef- und sonstigen Promogeschichten, zog Hip-Hop’s Dramaqueen #1 folgenden Vergleich heran:
“Nope,” he says immediately. “What if Martin Luther King decided not to march on Washington, or if Malcolm X decided not to go there? Not to go there means too much to me. I want people to know that I’m gonna live my life the way I live my life, until my life is no more. Because at the end of the day the only thing that’s gonna happen to me, you or anyone else, is that one day our life is gonna be no more…”
Yeah, ok.
UPDATE: Zwei Tracks von The Doctor’s Advocate: Der Titeltrack feat. Busta Rhymes und das 9-minütige Nas-Feature Why You Hate The Game. God’s Son hat trotz Überlänge nur einen Verse… (Edit: Dank meinem Khalua Milk habe ich die Titel vertauscht.)
Loso hat sich einen fast vergessenen Onyx-Beat geschnappt und ihm zu neuem Glanz verholfen: Fabolous – Walk in New York. Schade, dass er auf seinem Album wahrscheinlich wieder die Popschiene fahren wird.
Über einem brandneuen Dr. Dre-Beat tönt auch Shady/Aftermaths ewiger Hinterbänkler Stat Quo gut – Get Low.
Neuer Jay-Z-Track: Lost Ones. Frag sich, wer hier der lost one ist, denn das überzeugt mich nicht wirklich.
Die erste Ghostface-Single Good featuring Mr. Maygreen von seinem neuen Werk More Fish, das bereits am 19. Dezember erscheinen soll. Von Redman und Joe Buddens Alben ist keine Rede, aber Ghostface veröffentlicht im gleichen Jahr zwei CDs? Die Def Jam-Leitung hat definitiv eine Macke.
Nachdem Pimp C seit einer Weile wieder aus den Staatsferien zurück ist, bringen UGK im Dezember endlich ihr langerwartetes neues Album heraus. Hier ein Vorgeschmack: Game Belongs To Me.
Wie hier bereits angekündigt, sind Channel Live ja aus der Versenkung zurück. Aber ihr neuer Track Middle Finger tönt alles andere als nach Station Identification. Ich bin ziemlich sicher, dass hier ein schwerer Fall von Namensklau vorliegt.
Jim Jones versucht mit Hilfe von Cam, Juelz und Max B. an den Erfolg von We Fly High anzuknüpfen: Pin The Tail.